VERTEBRALSYNDROM
chronisches Vertebral-Syndrom

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Modifizierter und aktualisierter Beitrag aus dem Buch "Ambulante und stationäre Therapie chronischer Schmerzen", herausgegeben von R. Le eser, ärztl. Dir. der Bad Mergentheimer Schmerzkliniken. Enke Verlag Stuttgart (Nov. 1995, 2. Auflage), ISBN 3-432-9932-1 * (Beurteilung im Deutschen Ärzteblatt, Heft 27, 5.7.1996: Ausgereiftes Handbuch der Schmerztherapie mit einem vorzüglichen pharmakologischen Überblick).

Manche (wenige) Autoren schreiben den Begriff "Vertebralsyndrom" auch mit Bindestrich (Vertebral-Syndrom).

Das Vertebralsyndrom (W S-Syndrom) oder auch Wirbelsäulensyndrom genannt, ist ein Sammelbegriff für von der Wirbelsäule ausgehende oder den Wirbelsäule nbereich betreffende Beschwerden. 

Ein Vertebralsyndrom kann auf die Schädigungsregion (Bewegungssegment) beschränkt bleiben und/oder in das Versorgungsgebiet eines irritierten oder geschädigten Nerv en (pseudoradikuläre oder radikuläre Syndrome) ausstrahlen. Diffuse, in die Peripherie (= in den äußeren Körperbereich) projizierte Schmerzen ohne fassbare Nervenstörung, begleitet von Krankheitszeichen, die dem vegetativen, unwillkürlichen Nervensystem zuzuordnen sind (z.B. örtlich vermehrte Schweißbildung), sprechen für die Funktionsstörung des Grenzstranges (= vegetative Nerven strukturen beiderseits der Wirbelsäul e) (Syndrom des sympathischen Grenzstranges, Thoden 1989). 

Ursachen für ein Vertebralsyndrom:

1. Vertebragen (= wirbelsäulenbedingt) :
      Degenerative Veränderungen (= durch Abnutzung hervorgerufen)
          - Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall), Osteochondrose
        - Rückenschmerzen bei ligamentärer Insuffizienz (= Funktionsstörung von Haltebändern)
          - Rücken schmerzen bei Störung der gelenkigen Wirbelverbindungen
          - knöcherne Veränderungen (Randzacken, Knochen wulste usw.)
       Missbildungen
          - angeborene (z.B. Spina bifida, Blockwirbel, Keilwirbel)
          - Rüc kenschmerzen bei Wachstumsstörung (z.B. Skoliose, Morbus Scheuermann)
       Entzündliche Erkrankungen
          - Rheuma tischer Formenkreis (z.B. Polymyalgia, Morbus Bechterew)
          - Rüc kenschmerzen bei Infektionserkrankungen (Spondylitis z.B. durch Tbc,
            Staphylokokken, M. Bang)
       Generalisierte Skeletterkrankungen
          - (z.B. Osteoporose, Osteomalazie)
       Tumoren der Wir belsäule
          - Rüc kenschmerzen bei Primärtumoren (hauptsächlich Plasmozytom)
          - Rücken schmerzen bei Metastasen
      Traumen (= Verletzungen) (bei Frakturen, Schleudertrauma der HW S)
       Defekte, nicht verletzungsbedingte (z.B. Spondylolyse
       und  Spondylolisthesis)
2. Neurologische Erkrankungen:
             (z.B. Polyradikulitis, Rückenmarkstumoren,
             Syringomyelie, Tabes dorsalis
3. Referred pain (Übertragungsschmerz):
       Halswir belsäule: sog. viszera le Übertragungsschmerzen bei
             Erkrankung innerer Organe: Leber, Gallenblase, Ma gen,
             Milz, Dickdarm, Herz u. Affektionen des Schultergelenkes
       Brustwirbelsäule: Schmerzprojektion bei Erkrankung der
             Speiseröhre, der Pleura, und bei Aortenaneurysma
       Lendenwirbelsäule: Schmerz projektion bei gynäkologischen
             und urologischen Erkrankungen
4. Myofasziales Syndrom
     (= Von Muskeln und deren Gewebsumhüllung sowie Sehnen ausgehende Rückenschmerzen)

Die mit Abstand häufigste Ursache für ein (chronisches) Vertebralsyndrom sind Störungen im Bereich der gelenkigen Wirbelverbindungen, die sog. "Wirbelblockierungen". 

Ein Vertebralsyndrom kann alle Abschnitte der Wirbelsäule betreffen.

1) Vertebral-Syndrom im Bereich der Halswirbelsäu le

In der Regel klagen die Patienten über Schmerzen im Nacken, die in die Schultern, manchmal bis in die Arme und/oder auch in den Hinterkopf (z.T. bis zur Stirn) ausstrahlen können. Meist ist die Muskulatur neben der Wirbelsäu le verhärtet, häufig verbunden mit einer schmerzhaft eingeschränkten Kopfbeweglichkeit. Vielfach besteht auch Klopfschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der Halswirbelsäu le
Zum Ausschluß eines die Ner venwurzeln betreffendes Krankheitsgeschehens (radikulären Symptomatik), bedarf es immer einer fachlichen Abklärung (Neurologie, Radiologie).
Heftigste Schmerz
zustände mit Muskelhartspann und dadurch erzwungener Fehlhaltung (Schiefhaltung) werden als „akuter Tortikollis“ bezeichnet. In Abhängigkeit von der Höhe der Störung unterscheidet man das HW S-Syndrom (Zervikalsyndrom) in: 


2)
Vertebral-Syndrom im Bereich der Brustwirbelsäu le

Das Brustwirbelsäulen-(BW S-) Syndrom ist ein Sammelbegriff für Schmerzen, die von der Brustwirbelsäu le ausgehen oder den Brustwirbelsäulenbereich betreffen. 
Von den Abschnitten der Wirbelsäu le ist die BW S hinsichtlich chronischer Schmerzen prozentual am wenigsten betroffen. Statisch-dynamische Faktoren spielen hier eine untergeordnete Rolle, es dominieren reflektorische
(= von einem anderen erkrankten Organ ausgehende, reflexartige) Störungen, hauptsächlich im myofaszialen (= Muskeln und deren Gewebsumhüllung betreffenden) System. Nicht selten sind auch Interkostalner ven (= Zwischenrippenner ven) im Sinne einer pseudoradikulären Symptomatik (= Krankheitszeichen, die von einer scheinbar gestörten Nerv enwurzel ausgehen) beteiligt. Eine radikuläre Symptomatik (= Krankheitszeichen, die von einer tatsächlich gestörten Nerv enwurzel ausgehen) kann leicht übersehen werden, da z.B. bei motorischen (= die Muskelfunktion betreffenden) Ausfällen kaum eine körperliche Beeinträchtigung eintritt, es sei denn, es sind mehrere Interkostalner ven (= Zwischenrippenner ven) betroffen, was dann zu einer Störung der Lungenfunktion führen kann. 
Der Schmerzcharakter im Bereich der Brustwirbelsäu le wird von den Patienten meist mit dumpf und drückend angegeben. In der Regel ist die Mus kulatur neben der Wirbelsäu le verhärtet und druckschmerzhaft. Oft besteht auch Klopfschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der Wirbelkörper. 
Relativ häufig tritt ein Vertebral-Syndrom im Rahmen von Wachstumsstörungen auf (z.B. Scheuermann Erkrankung, Skoliose), begünstigt durch die damit verbundene Fehlhaltung. 
Das BWS-Syndrom kann auch Folge von zusammengebrochenen Wirbeln aufgrund einer Osteoporose sein. Nicht selten stellt sich ein BW S-Syndrom auch nach einem unfallbedingten Wirbelbruch ein. 
Vi szerale
(= die Eingewei de betreffende) Übertragungsschmerzen (Referred pain) sind stets in die differentialdiagnostischen Erwägungen
(= Überlegungen, welche Krankheiten noch in Frage kommen können) mit einzubeziehen. Störungen bzw. Krankheiten von Herz und Bauchspeicheldrüse führen oft zu Beschwerden zwischen den Schulterblättern. Auch Erkrankungen der Speiseröhre, Pleura (= Brustfell) und Fehlbildungen der Brustaorta (= Brustschlagader) können zu Beschwerden in der BW S-Region führen.
Bei Störung der Nerv enwurzel des 1. Brustwirbels kann sich ein Horner-Syndrom (= Augenlidsenkung, Verengung der Pupille, Zurücksinken des Augapfels) ausbilden (Thoden 1987).  


3)
Vertebral-Syndrom im Bereich der Lendenwirbelsäu le

Das Lendenwirbelsäulensyndrom (LWS-Syndrom) ist ein Sammelbegriff für Schmerzen, die aufgrund degenerativer (= abnutzungsbedingter) Wirbelsäulenveränderungen oder statisch-muskulär bedingter Störungen von der Lendenwirbelsäu le ausgehen oder den Lendenwirbelsäulenbereich betreffen. 
Die Lendenwirbelsäu le ist großen statisch-dynamischen Belastungen ausgesetzt, weshalb hauptsächlich dieser Wirbelsäulenabschnitt von Schmerzsyndrome
  n betroffen ist. 
Als Schmerzursache stehen wie bei der Halswir belsäule übermäßige degenerative
(= abnutzungsbedingte) Veränderungen im Vordergrund, wobei der Bandscheibe eine Schlüsselrolle zufällt. Der Wassergehalt des Gallertkernes der Bandscheibe nimmt im Laufe der Zeit ab und damit die Elastizität, wodurch die Beweglichkeit beeinträchtigt wird. Der Faserring verliert allmählich seine Haltefunktion, wird rissig und teilweise für die Gallertmasse durchlässig. Bereits in dieser Phase sind Bandscheibenvorfälle möglich. Das Bewegungssegment wird durch diese Bandscheibenveränderungen nunmehr instabil, wodurch die Funktionsbewegungen beeinträchtigt werden. Die Wirbelkörper können sich dann gegeneinander verschieben, worunter die kleinen Wir belgelenke besonders leiden und schließlich mit arthrotischen (= krankhaften) Veränderungen reagieren (Spondylarthrosen). Mit zunehmender Bandscheibendegeneration (= Bandscheibenabnutzung) nähern sich die Wirbelkörper einander und reagieren mit Randzackenbildung (Spondylose) und Sklerosierung (= krankhafte Verhärtung) der Deckplatten (Osteochondrosen).  Allmählich kommt es zu einer Versteifung, die an sich der Entstehung von Rüc kenschmerzen entgegen wirkt ("wohltuende Versteifung im Alter"). 
Jede Phase dieser fortschreitenden Degeneration kann im Bewegungssegment Rüc kenschmerzen verursachen, die auch mit pseudoradikulärer oder gar radikulärer Symptomatik
(= Krankheitszeichen die auf eine scheinbar oder tatsächlich geschädigte Nerv enwurzel zurückzuführen sind) einhergehen können. Verschleißprozesse, die über die normale, altersentsprechende Abnutzung hinausgehen, können auch zu einer Verengung des Spinalkanals (Spinalkanalstenose) führen und in den betroffenen Segmenten ein
Vertebralsyndrom hervorrufen, bei entsprechendem Ausmaß treten weitere Beschwerden hinzu ((pseudoradikuläre, radikuläre Ausstrahlungen in die Beine, Claudicatio spinalis (= Funktionsbeeinträchtigung der Be ine aufgrund einer Durchblutungsstörung im Rücken mark)
Die kleinen Wirbelgelen ke, die wegen ihrer dachziegelartigen Anordnung auch Facettengelenke genannt werden, können auch isoliert, also unabhängig vom Einfluß der Bandscheibendegeneration arthrotische Veränderungen erfahren und dann ebenfalls schmerzhafte Blockierungen des Bewegungssegmentes hervorrufen. Auch im Bereich der Foramina intervertebralia
(= Zwischenwirbellöcher) können isolierte Störungen auftreten, die die zugehörigen Ner venwurzeln irritieren oder gar schädigen und dann zu einem
Vertebralsyndrom führen. Ein Bandscheibenvorfall erfolgt meist dorsolateral (= seitlich und nach hinten) und kann schon bei geringem Ausmaß das Bewegungssegment blockieren. In der dorsolateralen Region kann aber auch die Nerv enwurzel direkt tangiert bzw. eingeklemmt werden und ausstrahlende Krankheitszeichen bewirken. 
90% aller Bandscheibenvorfälle finden in den Etagen L4/L5 und L5/S1 statt (Sehhati-Chafei 1988). Diese bevorzugte Lokalisation führt dazu, daß häufig die Diagnose "Lumboischialgie" gestellt wird, da die oberen Anteile des Plexus ischiadicus
(= Nervengeflecht aus dem der Ischiasnerv entstammt) bzw. Plexus sacralis (= Nervengeflecht im Bereich des Kreuzbeins) den Ner venwurzeln L4 und L5 entstammen. 

Patienten mit einem Vertebral-Syndrom nach Bandscheibenoperation sind bezüglich einer Schmerzbehandlung sehr problematisch. Erfahrungsgemäß nimmt die Problematik mit jeder weiteren Operation sogar noch zu. Der oben beschriebene typische Ablauf des Abnutzungsprozesses macht deutlich, daß auch mit einer Operation die eigentliche Schmerzursache ja nicht behoben werden kann, im Gegenteil, es besteht sogar die Gefahr, daß der degenerative Prozeß noch beschleunigt wird. Mit jeder Operation nimmt die Tendenz zur Instabilität zu, abgesehen von den zusätzlichen iatrogenen (= durch die Operation verursachten) Gewebsschädigungen. 
Nicht selten sehen wir Patienten, bei denen nach mehrfachen Ba ndscheiben-Operationen wegen Instabilität eine Spondylodese
(= operative Wirbelsäulenversteifung) durchgeführt werden mußte. Leider ist auch nach einer solchen, teilweisen Wirbelsäulenversteifung ein Großteil der Patienten nicht beschwerdefrei. Es ist daher zu begrüßen, daß die Indikation (= Anzeige) zur Bandscheibenoperation in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt worden ist. 
Als Grund für eine Operation ist das Krankheitszeichen "Rückenschmerz" oder „Kreuzschmerz“ in den Hintergrund getreten. Als relative Indikation
(= Anzeige) gelten allenfalls unerträgliche, therapieresistente (= nichts hilft) Rückenschmerzen
Beim sog. Cauda-Syndrom
(= Rückenmarkschädigung mit Lähmung der Beine), ebenso bei motorischen Defiziten (= Beeinträchtigungen der Muskelfunktion), die unter konservativer Therapie (= Behandlung ohne Operation) bestehen bleiben oder gar zunehmen, muß operiert werden, um eine Entlastung herbeizuführen. 
Segmentale Rüc kenschmerzen mit und ohne Schmerzausstrahlungen, können auch von den Mus keln neben der Wirbelsäu le selbst und/oder den zugehörigen Sehnen ausgehen (myofasziales Syndrom). Über den segmentalen Reflexbogen kann auch die benachbarte Seite mit einbezogen werden, so daß das Bild eines vertebragenen
(= von der Wirbelsäul e ausgehenden) Rückenschmerzes vorgetäuscht wird. 

Häufig hat ein Vertebralsyndrom auch seinen Ursprung in den Iliosakralgelenk en (= gelenkartige Verbindung zwischen Darm- und Kreuzbein) (die sog. Iliosakralgie). Meist liegen funktionelle Störungen vor, die betroffenen Patienten klagen besonders bei Rumpfbeugung, verbunden mit Drehung, über Schmerzen im lumbosakralen Übergangsbereich (= unterer Lendenwirbelsäulen- und oberer Kreuzbeinbereich), aber auch typischerweise über Schmerzen im Bereich der Spina iliaca posterior superior (= hinterer oberer Darmbeinstachel) mit unspezifischen Ausstrahlungen in die Be ine (Gesä ß, hinterer und seitlicher Oberschen kel bis zur W ade und evtl. Fe rse). 
Neurologische Ausfälle
(= Nervenstörungen) bestehen nicht. Häufiger kommen diese Patienten mit der (falschen) Diagnose „
Ischiolumbalgie“. 

Auch ein sog. Beckenringsyndrom kann mit einem Vertebralsyndrom einhergehen.

Die Sakralgie bezeichnet Schmerzen in der Kreuzbeingegend, z.B. infolge Kompression (= Einklemmung) der Nervi clunium recurrentes in den Kreuzbeinlöchern, bei Sakralisation (= Verschmelzung des 5 Lendenwirbels mit dem Kreuzbein), häufig mit einer Erkrankung der Iliosakralgelenk e einhergehend.

Grobe Hinweise auf die Art der Schädigung liefern die Abfrage der Vorgeschichte und Beschwerdebild. 
Wird ein Vertebralsyndrom
bei Beanspruchung der Wirbelsäule verstärkt oder ausgelöst, so sind die Bewegungssegmente beteiligt. Rüc kenschmerzen, die von der Wirbelsäulenfunktion unabhängig sind, sprechen mehr für Störungen im Bereich der Wirbelkörper. 
Rüc kenschmerzen, die von
Muskeln und deren Bindegewebsumhüllung ausgehen (sog. muskuloskelettaler oder myofaszialer Ursprung) werden durch Wirbelsäulenbelastungen und -bewegungen ebenfalls verstärkt, unterliegen aber häufig klimatischen Einflüssen, d.h., sie treten in der kälteren Jahreszeit bevorzugt auf. Oft berichten die Patienten, sie hätten sich "verkühlt". 
Ein akut auftretendes Vertebralsyndrom im Bereich der Lendenwirbelsäu le ist häufig bandscheibenbedingt, kann aber auch durch eine akute Segmentblockierung (hpts. kleine Wirbelgelenke) ausgelöst werden. 
Akute Schmerzen, die mit einer monoradikulären Symptomatik
(= Krankheitszeichen 1 Nerv enwurzel betreffend) einhergehen, sind sichere Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls, gleiches gilt für akute Schmerzen im Zusammenhang mit einem Cauda-Syndrom (= Rückenmarkschädigung mit Lähmung der Beine).
Rüc kenschmerzen beim Husten und Pressen sind typisch für eine Nervenwurzelkompression, z.B. infolge einer Bandscheibenprotrusion oder gar eines Bandscheibenprolaps 
(= Bandscheibenvorwölbung oder gar -vorfall).  
Rüc kenschmerzen, die bei Erschütterung auftreten, können von einer Spondylitis
(= En tzündung an der Wirbelsäul e) verursacht werden. 
Rüc kenschmerzen, die bevorzugt nachts und morgens auftreten, weisen auf eine generalisierte
(= allgemeine) Wirbelsäulenerkrankung hin, z.B. Morbus Morbus Bechterew oder Osteoporose
Auch auf den Ort der Schädigung lassen sich bereits aus dem Beschwerdebild Rückschlüsse ziehen. Schmerzen und Störungen der (Berührungs-) Empfindlichkeit im Bereich ober- und unterhalb des Leistenbandes weisen auf die Ner venwurzeln L1
(= 1. Segment der Lendenwirbelsäul e) und L2 hin. 
Die L3-Wurzel macht sich am vorderen inneren Oberschenkel bemerkbar. 
Die Meralgia paraesthetica
(= Schmerzstörung im Bereich des Nervus cutaneus femoris lateralis, rumpfnahe an der Außenseite des
Oberschenkel s) ist dagegen eine periphere (= mehr oberflächliche) Nervenstörung. Schmerzen und Störungen der (Berührungs-) Empfindlichkeit vom vorderen inneren Oberschenkel bis zur Schienbeinvorderfläche reichend, betreffen die Wurzel L4.
Beschwerden, die von der Außenfläche des Oberschenkels über den äußeren seitlichen
Unterschenkel zum Fußrücken und zur Großzehe ziehen, sind L5 zugeordnet, während die S1-Wurzel (= 1. Nerv enwurzel im Kreuzbeinbereich) für den hinteren Oberschenkel, hinteren seitlichen Unterschenkel, seitlichen Fußrand und die Zehen 3-5 verantwortlich ist. 

Schmerztherapie beim Vertebralsyndrom:

Grundsätzlich muß zunächst versucht werden, durch eine geeignete Diagnostik (= Maßnahmen zur Erkennung von Krankheiten) eine für die geklagten Rüc kenschmerzen ursächliche, spezifische Erkrankung zu entdecken. 
Gelingt dies, so wird diese zunächst kausal
(= entsprechend dem Krankheitsbild) behandelt. 
Wenn dennoch Schmerzen verbleiben oder keine eindeutige, spezifisch behandelbare Schmerzursache gefunden wurde, so sind schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt, die oft bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen sind, da sie sich nunmehr nach dem Schmerz und seiner Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach seiner Ursache richten.
Ein länger bestehendes
Vertebralsyndrom erfordert praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren. 

Medikamentöse Schmerztherapie beim Vertebralsyndrom: 
Akut und subakut können beim Vertebralsyndrom
zunächst (vorwiegend) peripher wirkende Analgetika (= Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale Antirheumatika (= Rheumamittel), aus dieser Gruppe möglichst langwirkende und magenschonende wie z.B. Mobec®. Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog.
COX-2 Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®) oder Etoricoxib (Arcoxia®), allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch Muskelrelaxanzien
(= Mittel zur Muskelentspannung) (z.B. Norflex®, Mydocalm®) verordnet werden. 
Manchmal ist aber ein
Vertebralsyndrom nur mit zentralwirkenden Analgetika (z.B. Tramadol, Valoron N®) (= im Gehirn bzw. Rückenmark wirkende Schmerzmittel) beherrschbar. 
Grundsätzlich sollte aber auch beim Vertebralsyndrom eine längerfristige Schmerzmittelverordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar Abhängigkeit vermieden werden. 
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva
(= Mittel gegen Depression, u.a. aber auch beim Vertebralsyndrom wirksam) (z.B. Doxepin, Maprotilin) hilft in vielen Fällen Schmerzmittel einzusparen.

Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) beim Vertebralsyndrom
Bei anhaltenden Rüc kenschmerzen sollten rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt werden. Eine sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder Suchtpotential, ist die therapeutische Lokalanästhesie mit einem langwirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) in Form von örtlichen Betäubungen und Nervenblockade
n.

Infiltrative Lokalanästhesie (= Infiltration mit einem örtlichen Betäubungsmittel) beim Vertebralsyndrom:
Die einfachste diesbezügliche Therapie besteht in der örtlichen Infiltration der meist verspannten, an die Wirbelsäu le angrenzenden Mus kulatur. Je nach segmentaler Ausdehnung reichen ca. 5-10 ml Bupivacain 0,25% bis 0,5% völlig aus. Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Infiltration von Triggerpunkten
(= kleine Reizzonen hpts. in der Mus kulatur) nach vorheriger Identifizierung derselben.
Wird das Vertebralsyndrom durch abgenutzte, entzündliche oder irritierte Inter vertebralgelenke
(= kleine Gelenke zwischen den Wirbeln) verursacht, sind Infiltrationen der betroffenen kleinen Gelenke erfolgversprechend. Kortison- Zusatz kann den Heilungsprozeß beschleunigen. 
Der Beweis für ein "Facettensyndrom"
(= Schmerzstörung im Bereich der kleinen Wirbelgelenke) als Schmerzursache, ist letztlich nur durch den Erfolg einer probatorischen (= zur Sicherung der Diagnose durchgeführten) Facet ten-Betäubung zu erbringen. Langzeiterfolge durch Thermokoagulation (= Verkochung / Zerstörung mit Hochfrequenzstrom) der Facetten sind bei Rüc kenschmerzen nicht gesichert. 

Periphere temporäre (= oberflächliche, zeitlich begrenzte) Nervenblockaden:
Zur Unterbrechung segmentaler Reflexkreise, aber auch zur Therapie von Schmerzausstrahlungen eignen sich bei Rüc kenschmerzen Blockaden
(= Betäubungen) der korrespondierenden Ner venwurzeln (= im Schmerzbereich befindliche Nervenaustrittstellen neben der Wirbelsäul e). Im Lendenbereich auch kontinuierlich mit Katheter*. 
Schmerzausstrahlungen in Schu lter/Ar m, wie sie beim mittleren/unteren Vertebral-Syndrom der Halswirbelsäu le in typischer Weise vorkommen, sprechen zufriedenstellend auf die wiederholte hohe Blockade des Plexus brachialis
(= Betäubung des Armnervengeflechts im seitlichen Halsbereich) nach Winnie an. Technisch risikoärmer und oft besser wirksam ist jedoch die kontinuierliche, retrograd hohe Plexus brachialis-Blockade mit Katheter (*siehe unten). 
Periphere
(= oberflächliche) Schmerzprojektionen entlang der Interkosta lnerven (= Zwischenrippenner ven) bei Vorliegen eines BW S-Syndroms sprechen gut auf wiederholte Interkosta lblockaden mit einem örtlichen Betäubungsmittel an. In hartnäckigen Fällen kann die Blockadefrequenz durch Implantation eines Katheters (* siehe unten) erhöht werden. Im Bereich der Be ine können bei entsprechender radikulärer oder pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung (= Schmerzen die auf eine tatsächlich oder scheinbar geschädigte Nerv enwurzel zurückzuführen sind) der vordere Oberschenkelnerv (N. femoralis) und / oder der Ischiasnerv wiederholt blockiert werden, in hartnäckigen Fällen mit Katheter (* siehe unten). 
Bei Schmerzausstrahlung in den Bereich des seitlichen und inneren Oberschenkels gelingt mit der sog. 3-in-1-Variante die zusätzliche Betäubung der Nerv en obturatorius und cutaneus femoris lateralis, deshalb auch geeignet zur Behandlung der Meralg ia paraest hetica
(= br ennende Schmerzen an der Oberschenkelaußenseite). 

Eine Periduralblockade (= rückenmarknahe Betäubung) im Bereich der Brus t- oder Halswirbelsäu le erfordert ein strenge Nutzen-/Risikoanalyse. Die lumbale Periduralblockade (= rückenmarknahe Betäubung im Lendenbereich), insbesondere kontinuierlich mit Katheter*, ist bei Rüc ken- bzw. Kreuzschmerzen eine sehr effektive Therapiemaßnahme, die allerdings nur unter stationären Bedingungen durchgeführt werden sollte. Bei technischer Beherrschung, adäquater Lokalanästhetika-Dosierung und Beachtung der hygienischen Belange kann das Risiko bei der Anzeige "Rüc kenschmerzen" als vertretbar eingestuft werden. 
Wenn eine Periduralblockade technisch schwer oder nicht durchführbar ist (z.B. bei Mißbildungen, Zustand nach operativer Wirbelsäulenversteifung usw.), bietet sich besonders bei Störungen im Bereich des Plexus sacralis
(= Nervengeflecht im Bereich des Kreuzbeins) die sog. Kaudalanästhesie (= rückenmarknahe Betäubung durch einen Kanal im Kreuzbe
in hindurch) an, die auch mit Katheter* möglich ist, sofern dieser wegen der der Gefahr einer En tzündung seitlich unter der Haut mittels einer Untertunnelung weggeführt wird. Erhöht man die Menge des örtlichen Betäubungsmittels (z.B. 20-25ml Bupivacain 0,1 bis 0,15 %) kann auch der obere Lendenbereich erreicht werden. 
Statt mit einem örtlichen Betäubungsmittel können die aufgeführten, rückenmarknahen Blockaden auch mit einer verdünnten Morphin-Lösung durchgeführt werden, allerdings ist dabei die oft zu beobachtende, über die Behandlungszeit hinaus anhaltende Wirkung deutlich weniger ausgeprägt. 
Bei sehr schweren und sonst kaum behandelbaren Rüc kenschmerzen kann zur Durchführung rückenmarknaher Blockaden auch eine kleine Schmerzpumpe unter die Haut gepflanzt werden. Das Arzneimittelreservoir der Pumpe wird dann in bestimmten Zeitabständen durch die Haut hindurch mit Hilfe einer Spritze wieder aufgefüllt.

*   Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerv en eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerv en betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die durch entzündliche Prozesse entstanden sind, hilfreich ist. 

Physikalische Therapie beim Vertebralsyndrom
Auch die Elektrostimulation kann eine Beschwerdelinderung herbeiführen. 
Die transkutane Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (TENS) hat den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst behandeln können. Die Elektroden werden paarig neben der Wirbelsäu le im Schmerzbereich aufgeklebt. Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße kann die Wirkung optimiert werden. 
Die elektrische epidurale Rückenmarksstimulation erfordert eine strenge Patientenauswahl. Eine weitere physikalische Behandlungsmöglichkeit ist bei Vertebralsyndrom die oberflächliche Kältetherapie im Schmerzbereich. Wir verwenden einen elektrischen Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist. Manche Patienten mit Rüc kenschmerzen empfinden allerdings lokale Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme Bäder können ebenfalls Rüc kenschmerzen lindern. 
Die Verordnung von Massagen ist auch beim Vertebral-Syndrom nicht sinnvoll. Für den Patient mag diese Behandlung zwar angenehm sein, aber unter schmerztherapeutischem Aspekt bringt sie nichts und führt nur zu unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar ist beim Vertebralsyndrom aber die heilgymnastische Therapie (auch Rückenschule), da meist nur diese geeignet ist, einen
ärztlichen Behandlungserfolg zu sichern und längerfristig zu stabilisieren. Dabei gilt es, die Mus kulatur neben der Wirbelsäu le zu trainieren, da auf Dauer nur eine kräftige/suffiziente Mus kulatur eine statische und dynamische Schwäche des Achsenorgans kompensieren kann. 
Besonders bei akuten Blockierungen hat die manuelle Therapie (Chirotherapie) Bei der Anzeige „Rüc kenschmerzen“ durchaus gute Erfolge aufzuweisen. Bei schmerzhaften degenerativen
(= durch Abnutzung hervorgerufenen) Veränderungen der Wirbelsäu le wird auch eine Röntgenbestrahlung empfohlen (Thomalske 1991). Die Magnetfeldtherapie kann Rückenschmerzen ebenfalls lindern.

Andere Therapiemaßnahmen beim Vertebral-Syndrom
Der Vollständigkeit halber darf die Akupunktur nicht unerwähnt bleiben. 
Wichtig sind individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und Vermeidung von übermäßigen Wirbelsäulenbelastungen (funktionelle Ergotherapie bzw. Rückenschule). Darüber hinaus ist anzustreben, daß die betroffenen Patienten Übungen zur Lockerung der Mus kulatur erlernen. 
Die Verordnung von Hilfsmitteln wie z.B. stabilisierende Korsette sollten dem Orthopäden vorbehalten sein. 
Hypnoide
(= bewußtseinsverändernde) Verfahren wie autogenes Training oder progressive Relaxation nach Jakobson sind auch beim Vertebralsyndrom eine sinnvolle Ergänzung der Gesamtstrategie, da auch sie zu einer muskulären Entspannung führen, ebenso Biofeedback (= Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer Signale).
Psychologisch /
psychotherapeutische Interventionen
können beim ausgeprägten "psychosomatischen Schmerz" angezeigt sein, da auch verdrängte Konflikte muskuläre Verspannungen und Schmerzen verstärken können. 

Bei einem längerfristig bestehenden Vertebralsyndrom ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische (= körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen. 

   

Aktualisiert: 20.02.06 k u
A
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D
Daktylitis, Daumensattelgelenkarthrose, Deafferenzierungsschmerzen, diabetische Polyneuropathie, Discitis (www.discitis.de), Diskusprotrusion (www.diskusprotrusion.deDurchblutungsstörungen (www.xn--durchblutungsstrungen-vec.com), Dorsolumbalgie, Dysästhesien, Dyspepsie, Dystrophie-Syndrom,
E
Eingeweideschmerzen, Ellenbogenschmerz, Encephalomyelitis, Enteritis, Enteritis regionalis Crohn, Enteritis regionalis, enteropathische Arthritis, Entzündung der Kieferhöhle, Entzündung von Schleimbeitel, Entzündung von Sehnenscheiden, chronische Entzündung der Stirnhöhle, Entzugskopfschmerz, EnzephalomyelitisEpikondylitis, Epicondylopathia, Epicondylitis, Erythromelalgie,
F
Fabry-Syndrom (www.fabry-syndrom.de), Facettensyndrom, Fasciitis, Femuropatellares Schmerzsyndrom, Fersensporn (www.fersensporn.org), Fibromyalgie (1), Fibromyalgie (2), Fibromyalgie (3), Fibromyalgie-Erkrankung, Fibromyalgie-Syndrom (1), Fibromyalgie-Syndrom (www.fibromyalgie-syndrom.org) (2), Fibrositis-Syndrom (www.fibrositis-syndrom.de), Fibromyalgiesyndrom (www.fibromyalgiesyndrom.com), Frozen Shoulder, Fußschmerz
G
Gastralgie, Gehirnblutung, Gehirnschlag, Gelenkarthrose (www.gelenkarthrose.org), Gelenkrheuma (www.gelenkrheuma.org), Gelenkschmerz, Gelenkentzündungen, Gesichtsrose, Gesichtsschmerz, Gleitwirbel, Glossopharyngeusneuralgie, Golferellenbogen, Gonagra (www.gonagra.de), Gracilissyndrom (www.gracilis-syndrom.de), Gonarthrose, Gonitis (www.gonitis.de), Gürtelrose (www.guertelrose.co.uk) (1), Gürtelrose (www.guertelrose.net) (2)
 
H hämorrhagischer Insult, Haglundferse, Halbseitenlähmung, Halsrippensyndrom, Handgelenksarthrose, Harnblasenentzündung, Hemialgesie, Hemicrania continua, Hemikranie, Hemiparese, Hemiplegia, Hemiplegie, Herpes zoster (www.herpes-zoster.de) (1), Herpes zoster (www.herpes-zoster.net) (2),
Herpes zoster ophthalmicus (www.zoster-ophthalmicus.net), Herpes zoster oticus (www.zoster-oticus.net), Hirnblutung, Hirnschlag, Histamin-KopfschmerzHörsturz (www.stellatumblockade.de/hoersturz) (1), Hörsturz (www.xn--hrsturz-90a.net)(2), Horton Neuralgie (http://www.horton-neuralgie.de), Hüftarthrose, Hüftgelenkarthrose, Hüftgelenksarthrose, Hüftgelenksentzündung, HWS-Syndrom (www.hws-syndrom.de), Hyperabduktionssyndrom, Hyperästhesie, Hyperalgesie,
I
Ilioinguinalis-Syndrom, Impingementsyndrom (site:www.impingementsyndrom.de), Infektiöse Polyneuropathie, InsultIntermediusneuralgie, Ischämiesyndrom (www.ischaemiesyndrom.com), Ischämische Polyneuropathie, Ischämischer Insult (www.xn--ischmischer-insult-otb.de), Ischias, Ischiassyndrom, Ischiolumbalgie
K
Kalkaneodynie, Kalkschulter (www.kalkschulter.net), Kapsulitis, Karpaltunnel-Syndrom (www.karpaltunnel-syndrom.org), Kiefergelenkarthrose, Karpaltunnelsyndrom, Kienböck Atrophie, Kienböck Krankheit, Kiefergelenkdysfunktion, Kniearthrose, Kniegelenkarthrose, Kniegelenksarthrose, Kniegelenksarthritis, Kniegelenksschmerzen, Knochenerkrankungen, Koccygodynie, Kokzygodynie, Kolitis, Kolitis ulcerosa, Kolon irritabile, Kombinationskopfschmerz, Knochenentzündungen, Knochenmarksentzündung (www.knochenmarksentzuendung.de), Knochenschwund (www.knochen-schwund.com), Kompartementsyndrom, Kopfrose (www.kopfrose.de), Kopfschmerz (www.kopfschmerz.co.uk), Kopfschmerzen (www.kopfschmerzen.li) Kopfschmerzen vom Spannungstyp, Koxarthritis, Krämpfe in den Waden, Krämpfe in der Wade, Kraniomandibuläre Dysfunktion, Kreuzschmerzen (www.kreuzschmerzen.li) Koxarthrose, Krebserkrankung,
L Läuferknie, Loge du guyon-syndrom, Lumbago (www.lum-bago.de), Lumbalgie (www.lumbalgie.de), Lumboischialgie (http://www.lumboischialgie.org), Lunatummalazie (www.lunatummalazie.com), LWS-Syndrom (www.lws-syndrom.de), Lyme-Krankheit, Lyme-Borreliose (www.lyme-borreliose.net), Lymphödem, Lymphödeme, Lymphstauung (www.lymphstauung.de)  
M
Magenschleimhautentzündung, Mastodynie, Metabolische Polyneuropathie, Metatarsalgie, Migräne (1),  Migräne (2), Mondbeinnekrose, Monarthritis (www.monarthritis.de), MononeuropathieMorbus Bechterew (www.morbus-bechterew.co.uk), M. Crohn (1), Morbus Crohn (2), Morbus Crohn (www.morbus-crohn.org) (3), Morbus Forestier (www.morbus-forestier.de), Morbus Köhler, Morbus Kienböck, Morbus Krohn, Morbus Raynaud (site:www.raynaud.info), Morbus Scheuermann (1), Morbus Scheuermann (www.morbus-scheuermann.com)(2), Morbus Sudeck (site:morbus-sudeck.de)(1),  Morbus Sudeck (site:www.morbus-sudeck.at)(2), Morton Neuralgie, Multiple Sklerose, Myalgie, myofaziales Schmerzsyndrom, myofasciales Syndrom, myofasziale Schmerzsyndrome
N
Nacken-Zungen-Syndrom, Nasoziliarneuralgie, Nasoziliaris-Neuralgie, Nebenhöhlenentzündungen, Neck-tongue-Syndrom, Nervenentzündung, Nervenkrankheiten, Neuralgie (1), Neuralgie (2), Neuralgie nach Zoster (www.zoster-neuralgie.de), Neuritis (www.neuritis.de), Neuroborreliose, Neuropathische Schmerzen (www.schmerzen-neuropathische.de), Neuropathie (www.neuropathie.org),
O Offene Beine, offenes Bein, Ohrgeräusche, Okzipitalsyndrom, Okzipitalis-Neuralgie, Omalgie, orofaziale Dysfunktion, Orofafaziales Syndrom, Osteitis
pubis (www.osteitis-pubis.de), Osteoarthrose, Osteochondrose, Osteomyelitis (1), Osteomyelitis (www.osteo-myelitis.de) (2), Osteochondrosen, Osteochondrosis, Osteoporose (www.osteoporose-1.de) (1), Osteoporose (www.lumbal-syndrom.de/osteoporose)(2), Ostitis (www.ostitis.com)
P Pansinusitis (www.pansinusitis.de), Paraparese, Paraplegia, Paraplegieparoxysmale HemikraniePatellaspitzensyndrom, Pelvipathie, Periarthritis, Periarthropathia humeroscapularis, Periarthropathie, periphere arterielle Durchblutungsstörungenperiphere arterielle Durchblutungsstörung, periphere arterielle VerschlußkrankheitenPhantomschmerz, Phantomschmerzen, Plica-Syndrom (Plicasyndrom), Polyarthritis (www.polyarthritis.co.uk), Polyneuropathie (www.polyneuropathie.net), Polymyalgia, Polyneuropathien (1), Polyneuropathien (www.polyneuropathien.com) (2),  Postherpetische Neuralgie (www.postherpetische-neuralgie.de), Postdiskektomie-Syndrom, Postdiskotomie-Syndrom,
Postenteritische Arthritis, Postherniotomie-Syndrom, Postnukleotomie-Syndrom, Postthrombotisches Syndrom, Posttraumatische Arthrose, Posttraumatische Kopfschmerzen, Postzosterneuralgie (www.postzosterneuralgie.org), Postzosterische Neuralgie (www.postzosterische-neuralgie.com), Processus styloideus-Syndrom, Proktodynie, Pronator teres-Syndrom, Prosopalgie, pseudoradikuläre Syndrome, psoriatische Arthritis, Psoarisspondarthritis, Pudendus-Neuralgie 
Q
Querschnittlähmung, Querschnittläsion, Querschnittsläsion, Querschnittssyndrom
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Raucherbein (www.raucherbein.net), Radikuläre Syndrome, Ramsay Hunt Syndrom, Raucherbein (www.raucherbein.org), Raynaud-Syndrom (www.raynaud-syndrom.com),
Reflexdystrophie, Reizdarm (www.darmschmerzen.de/reizdarm), Reizdarm-Syndrom, Reizdarmsyndrom, Reizkolon, Restless legs, Restless-legs-Syndrom (1), Restless-legs-Syndrom (www.restless-legs-syndrom.com) (2), Retropatellararthrose, rheumatische Schmerzen, Rheumatoidarthritis (www.rheumatoidarthritis.de), Rotatorenmanschettenruptur,
Rückenschmerz (www.rueckenschmerz-info.de), Rückenschmerzen (www.rueckenschmerzen.li), Rundrücken (www.xn--rundrcken-u9a.de), Rückenschmerz (link: www.xn--rckenschmerz-dlb.at)
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Sacroileitis, Sakroiliitis, Sakroiliakalgelenk, Schambeinentzündung, Schaufensterkrankheit (www.schaufensterkrankheit.com), Scheuermann Erkrankung, Schiefhals, Schlaganfall (1), Schlaganfall (www.schlaganfall.co.uk)(2)(2), Schleimbeutelentzündung (www.schleimbeutelentzuendung.com), Schleudertrauma (1), Schleudertrauma (2), Schmerzforum (www.schmerzforum.net), Schmerztherapie bei Karzinom, Schmerzen bei Entzündung, Schmerzen bei Gürtelrose / Schmerzen nach Gürtelrose, Schmerzen bei Tumor, Schmerzmittelkopfschmerz, Schmerztherapie bei Krebs, Schmerztherapie bei Malignom, Schmerztherapie bei Polyneuropathie, Schulter-Arm-Syndrom, Schultergelenkarthrose, Schultergelenksenzündung, Schultergürtelkompressionssyndrom, Schultersteife, Sehnenentzündung, Sehnenscheidenentzündung (1), Sehnenscheidenentzündung (www.xn--sehnenscheidenentzndung-tpc.com) (2), Sehnenschmerzen, Sinusitis frontalis, Sehnenscheidenentzündungen, Siebbeinzellenentzündung, Sinusitis maxillaris, Skalenussyndrom, Skoliose (www.skoliose.co.uk)(1), Skoliose (www.bechterew-krankheit.de/skoliose)(2), Sluder Syndrom (www.sluder-syndrom.de), somatoforme Schmerzstörungen, Spannungskopfschmerz, Spermatikus-Neuralgie (www.spermatikus-neuralgie.de), Spinalkanalstenose (www.spinalkanalstenose.com), Spondarthropathie, Spondylarthropathie, Spinalstenose (www.spinalstenose.com), Spondylarthrose, Spondylarthrosen, Spondylitis, Spondylitis ankylopoetica (www.spondylitis-ankylopoetica.de), Spondylodiscitis, Spondylolisthesis, Spondylose, Sprunggelenksarthrose, Streß (Streß und chronische Schmerzen), Styloiditis radii, Styloiditis ulnae, Sudeck (www.sudeck.org), Sudeck (www.sudeck.at), Sudeck-Atrophie, Sudeck Krankheit, Sudeck Syndrom (www.sudeck-syndrom.de), Sudecksche Dystrophie (www.sudecksche-dystrophie.de), Sudecksche Krankheit, Supraspinatussehnensyndrom, Sympathalgiesympathische Reflexdystrophie, Sudeck (www.sudeck.at), Symphysen-Syndrom, Syndrom des Ischias, Syndrom des Karpaltunnel, Syndrom des Skalenus, Syringomyelie
T Tarsaltunnel-syndrom (www.tarsaltunnel-syndrom.de), Tendinose, Tendinitis calcarea, Tendopathie, Tendinosis calcarea, Tendomyopathie, Tendovaginitis (www.tendovaginitis.de), Tenosynovitis, Tennisarm (www.tennisarm.biz), Tennisellenbogen (www.periarthritis.de/tennisellenbogen), Thorakalsyndrom, Thrombangiitis, Tietze-Syndrom (www.tietze-syndrom.de), Tinnitus (www.tin-nitus.de), Toxische Polyneuropathie, Tractus iliotibialis-SyndromTrigeminus-Neuralgie (www.trigeminus-neuralgie.de),
Tumorschmerz (1), Tumorschmerz (2), Tumorschmerztherapie
U Überlastungssyndrome, Ulcera cruris (www.ulcera-cruris.de), Ulcus cruris, Ulkus cruris
Ulnartunnelsyndrom, Uncarthrose (www.uncarthrose.de)
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